Stadtentwicklung

„Wer an den Dingen der Stadt keinen Anteil nimmt, ist kein stiller sondern ein schlechter Bürger“

so urteilte schon der athenische Politiker und Feldherr Perikles  im 5. Jahrhundert vor Christus.

Was tun wir, wie entwickeln wir unsere Stadt? Auf welchen Gebieten müssen wir tätig werden? Tun wir wirklich genügend dafür, dass die Attraktivität Geislingens zunimmt?

Geislingen an der Steige verfügt mit seiner einzigartigen Lage über ein großes Potenzial um einerseits Neubürger anzusprechen und andererseits den Tourismus zu entwickeln. Dieses Potenzial nutzen und fördern wir nur punktuell und deshalb unzureichend. Die touristische Attraktivität wird nicht wahrgenommen, trotz vorhandener schöner Natur, trotz historischer Altstadt und trotz der bekannten Geislinger Steige.

Mit mehr Selbstbewusstsein und mehr Eigeninitiative erreichen wir mehr.

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Breitbandversorgung

„Wenn wir die Ziele wollen, wollen wir auch die Mittel“ so schon Immanuel Kant. (Dt. Philosoph 1724-1804)

Die Bundesregierung hat  eine Art Wunschliste an die neue EU-Kommission übermittelt. Zu den wichtigsten Forderungen zählt nach Ansicht von Spiegel-Online, dass die EU-Kommission „einen maßgeblichen Schwerpunkt auf den Ausbau der digitalen Infrastruktur legen“ soll. Anscheinend erhofft sich die Bundesregierung, dass der Breitbandausbau in Deutschland durch das von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker angekündigte Investitionspaket in Höhe von 300 Milliarden Euro unterstützt wird.

Breitbandversorgung und „schnelles Internet“ werden trotzdem mehr und mehr zur kommunalen Aufgabe. Der Bedarf steigt exponentiell, das Wachstum wird mit 15 bis 50% pro Jahr angegeben. Im Vergleich zum Jahr 2006 hat er sich in 2012 bereits um mehr als das 10fache erhöht.

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Schulen

Hier sind natürlich vorab die größten Projekte und Ausgabenblöcke im Haushaltsplan zu nennen, nämlich die Daniel-Straub-Realschule und das Michelberg-Gymnasium. Während die Arbeiten in der Daniel-Straub-Realschule nahezu abgeschlossen sind, befindet sich das Michelberg-Gymnasium mitten in der Bauphase. Wir können nur hoffen, dass keine weiteren Kostenüberschreitungen auf uns zukommen. Wissen wir doch alle, dass Bauen im Bestand immer Überraschungen birgt.

Dem Gemeinderat liegen Kostenberechnungen vor. Bei erheblichen Abweichungen von diesen ist – dies ist eigentlich selbstverständlich – die Verwaltung und der Gemeinderat zu informieren. Dies wurde in der Vergangenheit nicht ausreichend gehandhabt. An dieser Stelle soll noch einmal darauf hingewiesen werden, dass es unumgänglich erforderlich ist, strenge Kostendisziplin einzuhalten. Wir alle im Gemeinderat und in der Verwaltung werden ein waches  Auge darauf haben.

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Forstwirtschaft

„ Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt. Wir fällen sie und verwandeln sie in Papier, um unsere Leere darauf auszudrücken.“ (Khalil Gibran, Philosoph 1883-1931)

Die Forstbehörde Göppingen hat den Bewirtschaftungsplan der städtischen Wälder  für das Jahr 2015 vorgelegt.

Diesem können wir ohne weiteres zustimmen, wobei schon festzustellen bleibt, dass die Ausgaben im Jahre 2014 geringer ausgefallen sind. Die Einnahmen steigen jedoch. Dieses ist ein Zustand, -sinkende Ausgaben und steigende Einnahmen durch Mehrleistung- den wir gerne beibehalten möchten.

Als einer der größten Waldbesitzer im gesamten Landkreis ist uns jedoch ein Ergebnis von 74.000 €  als Gewinn zu wenig. Nicht etwa, weil wir der Meinung sind es werde zu wenig Holz eingeschlagen sondern weil die Ausgaben den Ertrag fressen.

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Änderung der Schullandschaft

Die von der Landesregierung in Angriff genommene Änderung der Schullandschaft hat natürlich erhebliche Auswirkungen auf die kommunalen Finanzen. Die Stadt als Schulträger sorgt für die Räumlichkeiten, also auch für die Einrichtung und Schaffung von Küche und Mensa in einem vorher nie dagewesenen Ausmaß. Darüber hinaus steigt der Personalaufwand.

Die Tegelbergschule, also die Schule mit den Anmeldezahlen die über unserer bisherigen Prognose liegen, hatte zunächst für die Mensa einen Raum in unmittelbarer Nachbarschaft zur Verfügung. Trotz Anmietung eines weiteren herrscht, so die Schulleitung, drangvolle Enge. So hat sich auch die Schulkonferenz der Gemeinschaftsschule dafür ausgesprochen einen kostengünstigen Zweckbau auf dem roten Platz der Schule zu errichten anstatt andere Maßnahmen in die Wege zu leiten.

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© Freie Wähler e.V. Geislingen/Steige
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