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Die Mitglieder der Freien Wähler Geislingen e.V. haben am 24. Oktober 2016 bei Ihrer Mitgliederversammlung
im Landgasthof Helfenstein in Geislingen-Weiler einen neuen Vorstand gewählt.

Der neue Vorstand der freien Wähler Geislingen e.V. von links: Uli Sihler (Finanzreferent), Dr. Stefan Schweizer (Beisitzer), Kerstin Jöhren (Beisitzerin), Oliver Schendzielorz (2. Vorsitzender), Roland Funk 1. Vorsitzender), Lothar Müller (Schriftführer und Öffentlichkeitsreferent)

Der neue Vorstand der freien Wähler Geislingen e.V. von links:
Uli Sihler (Finanzreferent), Dr. Stephan Schweizer (Beisitzer), Kerstin Jöhren (Beisitzerin),
Oliver Schendzielorz (2. Vorsitzender), Roland Funk 1. Vorsitzender), Lothar Müller (Schriftführer und Öffentlichkeitsreferent)
Foto: Uli Sihler

Beim Rück- und Ausblick berichtete der Vorsitzende Roland Funk, kurzweilig und interessant,
über die folgenden aktuellen Themen in Geislingen:

Das von Bettina Maschke ins Leben gerufene Klavier in der Fußgängerzone,
ist wahrnehmbar eine ordentliche Belebung der Fuzo in der oberen Stadt,
auch in den sozialen Medien sind bereits unzählige Einträge und Videos mit dem Klavier zu finden.

 Der Fall der Mauer und die Erweiterung der Fabrikverkäufe bei der WMF wird als positive Sache gewertet,
es wird sich jedoch zeigen müssen, ob auch für den Handel in der oberen Stadt etwas hängen bleibt.

 Bei der MIGY-Sanierung sprach er an, das von Sitzung zu Sitzung immer mehr Millionen purzelten
und für Aufregung und Bluthochdruck sorgten, jedoch bei einer Gegenüberstellung zum Neubau
wurde berechnet, dass dieser um einiges teurer geworden wäre.

 Das nächstes Bauchweh-Projekt, dass dem Gemeinderat ins Haus steht, werde die Erweiterung
der Schulmensa der Tegelberg-Schule sein, da diese bereits zu klein sei.

 Hitzige Diskussionen bereitet die Lärm-Aktionsplanung, die in der kommenden Rats-Sitzung auf der Agenda steht.
Hier sind die Brennpunkte, die B10 und die Wiesensteiger Strasse, bei beiden
werden die vorgegebenen Lärmwerten überschritten.

Ob jetzt eine Tempo-30-Zone Abhilfe schaffen würde, müsse der Gemeinderat
in Pro und Contra abwägen und darüber entscheiden.

Auch die Geislinger Wochenmärkte werden künftig zum Thema werden.
Wobei auch ein Samstags-Wochenmarkt in der Fuzo in diesem Zusammenhang zu diskutieren sein wird.

 Die Renovierung des Rathauses kann man als gelungen bezeichnen und man hofft
auf das versprochene Energie-Einsparpotential durch die Sanierung.

 Als nächstes Millionengrab würde das Gebäude „der Alte Zoll“ immer näher rücken und die Planungen
gehen nur auf die Sanierung im unteren Bereich des Gebäudes, in dem das Bürgerbüro untergebracht ist.

Auch wird die verhängte Haushaltssperre den Berg an Investitionsstaus nur noch größer machen.

 Lothar Müller regte an, der Gemeinderat möge bei der Planung des Bundesradweg nach Amstetten,
den Weg nicht zu steil zu machen, da bereits der gleiche Fehler zwischen Donzdorf und Böhmenkirch gemacht wurde.
Hier sei es sogar nicht möglich, die Auffahrt mit einem E-Fahrrad zu meistern.

 Finanzreferent Uli Sihler berichtete, dass die Mitgliederliste ist seit dem Februar 2014 gleich geblieben,
die Einnahmen und Ausgaben wären ausgewogen, da in dem Zeitraum seit der letzten Mitglieder-Versammlung
im Oktober 2014 keine Kommunalwahl stattgefunden hat.

 Er führte auch auf, dass das Vereinsvermögen seit dem Oktober 2014 sich um 40,53 % gesteigert hat
und in Hinsicht auf die Kommunalwahl 2019, genügend Polster für den Wahlkampf vorhanden ist.

 Der Vorstand wurde einstimmig entlastet, Werner Gass bescheinigte eine perfekte Kassenführung.

Unter dem Punkt Diverses wurde noch positiv angemerkt, dass erst der Antrag der Freien Wähler
einen Zuschuss von 5000 € für die Realisierung des Kulturherbstes in Geislingen ermöglichte.
Weitere 5000 € kommen vom Geschichtsverein und weitere Gelder von Sponsoren.